Dienstag, 21. Juli 2009

Wunschwetter !?!

Am kommenden Wochenende geht's in die Dolomiten: Eine seit langem geplante mehrtätige Fahrradtour mit Kollegen. (Ja ja ich weiss - wie kann man nur, freiwillig und so. Aber darum geht's hier und heut nicht, also lassen wir das.)

Wenn man mit dem Velo unterwe
gs ist, ist natürlich das Wetter von entscheidender Bedeutung. Um nicht völlig überrascht zu werden - und das wohlmöglich negativ - habe ich mir mal die gängigen Online-Wetterdienste angesehen. Das schöne daran ist, dass man mittlerweile ja die Wahl hat! Hier die Ergebnisse für die erste Etappe (Sonntag):

wetter.com: Nicht schlecht, es fängt trocken an und ist für die Sella-Runde nicht gleich zu heiß.
Aber: Gewitter am Abend, das muss nicht sein!



wetter.de: Ja, schon besser! Kein Wölkchen auf dem Bildschirm.
Obwohl: Ob das stimmt? Hier wird nicht nach Tagseszeit differenziert, was mich etwas unruhig macht. Schließlich möchte ich wissen, ob wir wetterbedingt im Morgengrauen starten sollten oder noch Zeit für eine dri
tte Frühstücks-Semmel ist.


wetter.info: Okay, das Bild hier ist ein bischen klein. Sorry. Aber sehr schön dateilliert, Wetter nach Uhrzeit sozusagen.

Da wähle ich doch einfach das Ang
ebot, das mit am besten zusagt und bestelle das Wetter gleich online. Wo? Ist doch klar: Auf www.wunschwetter.de!

Doch was ist das?



Da hilft nur eins: Hinfahren und ansehen!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Abgewrackt!

Mir als Vater zweier Kinder und seit kurzem Besitzer eines Neuwagens hat Vater Staat neulich einige bemerkenswerte Einsichten gewährt:

1. Für mein altes Auto habe ich vom Staat (genauer, von Euch, liebe Leser und Mit-Steuerzahler) 2.500 € bekommen,
2. für meine Kinder jeweils 100€.

Damit dürfte klar sein, wo die Zukunft dieses blühenden Landes liegt: Nicht, wie ich in meiner staatsbürgerlichen Naivität vermeinte, in unserem Nachwuchs und dessen Förderung. Nein, nein: Die Automobilindustrie wird's richten!

Beruhigend, dass sich offenbar das Eine mit dem Anderen verbinden lässt. Jedenfalls demonstrieren die Porsches und die Piechs aktuell, was Familiensinn heisst und wie man die eigenen Klamotten zusammehält.

Dann ist's ja gut! Hurra, Deutschland!

Dienstag, 28. April 2009

Deutschland im DSDS-Wahljahr

Lieber Herr Müntefering,

Sie hatten eigentlich ganz recht mit der Verfassungsdiksussion. Schliesslich hat sich einiges getan in Deuschland seit damals, als wir noch an den Weihnachstmann und die blühenden Landschaften glaubten.

Weil sich so vieles geändert hat und weil wir jetzt alle, mich eingeschlossen, mündige Stattsbürger sind, möchte ich für die neue Verfasssung der Gesamt-BRD auch gleich einen Vorschlag machen:

Es geht um das Wahlrecht!

Das alte System ist überholt. Vorbei die Zeiten, als man brav sein Kreuz auf einem Wahlzettel machte - die Elite, die das mit den Zweitstimmen verstanden hatte , machte sogat zwei Kreuze - und damit hatte man für die nächsten vier Jahre Ruhe und eine einigermaßen angenehme, unitalienisch stabile Regierung. Und wir konnten uns wieder um das wesentliche kümmern, nämlich das Fernsehen.

Heute funktioniert das mit dem Wählen nicht mehr. Spätestens nach dem Debakel Ihrer geschätzen Kollegin Ypsilanti wissen wir, daß wir in einen Fünf-Parteien-Parlamentarismus geschlittert sind.

Haben wir das gewollt? Nein.

Offenbar brauchen wir heute aber andere Wege, und damit kommen wir zu meinem Vorschlag. Schauen wir uns dazu im richtigen Leben um: Genau - im Fernsehen. Hier erfahren wir, wie Demokratie im Einundzwanzigsten Jahrhundert funktioniert: Casting statt Wahlen!

Und so machen wir's diesen Herbst: Anstelle der üblichen bräsigen Bundestagswahl veranstalten Heidi und Dieter eine unterhaltsame Casting-Show mit bekannten Gesichtern. Sie, lieber Herr Müntefering, dürfen natürlich mitmachen. Der Steini auch. Und die Angie natürlich. Und von mir aus auch der Gregor. Der Stoiber nicht, weil der stottert immer so. Und das ist nicht gut für die Quote.

Deutschland sucht den Superkanzler!


Herzlichst,

Ihr Deutscher Michel.